Basierend auf Schallgeschwindigkeitmessung
1. Erste Möglichkeit:
Schallgeschwindigkeit wird aus der Signallaufzeit und Abmessungen des
Materialmusters errechnet. Der Benutzer muss lediglich entscheiden, ob
er mit einer Longitudinal- oder Transversalwelle zu tun hat.
2. Zweite Möglichkeit folgt aus der Messung der Brechungswinkeln:
Vom Snellius Formel:

alfa - Einfallwinkel
ß - Brechungswinkel
v1 - Schallgeschwindigkeit in Material1
v2 - Schallgeschwindigkeit in Material 2
Wenn die Brechungswinkel und die Schallgeschwindigkeit in einem Material
gemessen wurde, kann man die Schallgeschwindigkeit in dem zweiten
Material berechnen.
Falls man diese Messung für mehrere Winkel durchführt, besteht die Möglichkeit
der Mittelung und somit der Verbesserung der Qualität.
Es ist auch möglich, die akustische Impedanz des Materials zu messen:
Es ist der Produkt von Schallgeschwindigkeit und Dichte. Folgende
Formeln sind dabei gültig:
Reflexionskoeffizient:

Wo: Io - Intensität der reflektierten
Welle
Ip - Intensität der einfallenden Welle
Transmissionskoeffizient:

wo: Iz - Intensität der gebrochenen Welle (durchgehenden)
Die Messung der Amplituden von reflektierten Wellen unter verschiedenen
Winkeln, sowie der durchgehenden (gebrochenen) Wellen gibt die Möglichkeit,
Impedanz und Materialdichte zu messen.
Weiter ist es möglich, mechanische Materialparameter des Mateials zu
berechnen. Dazu ist die Kenntnis der Dichte und der
Schallgeschwindigkeiten notwendig.
Folgende Formeln sind dabei gültig:
Schallgeschwindigkeit von longitudinalen und transversalen Wellen:

Wo ro - Dichte, und delta i u sind Lamékonstanten.
Aus Lamékonstanten und Dichte ist es möglich, alle weiteren
Mechanische Konstanten zu berechnen.