Die Idee, dass man eine solche Messung
machen kann, entstand bestimmt schon mindestens vor ca. 20 Jahren. Wir
kennen aber nur eine derartige Arbeit - sie wurde and der Technischen
Universität in Wroc³aw (Breslau) gemacht, es wurde sogar ein Patent
angemeldet.
Wir haben diese Idee bei einem Projekt vorgeschlagen, bei dem es darum
ging, die Schwingungen der Oberfläche des Gesichts und des Kopfes bei
den singenden Menschen zu messen. Das Projekt stellt eine Fortsetzung
der früheren Arbeiten von prof. Zygmunt Paw³owski dar (Musikakademie
in Warschau), der vor einigen Jahren diese Schwingungen mit Hilfe der
optischen Holographie gemessen hat. Wir haben es diesmal - zusammen mit
ihm, mit Hilfe der akustischer Methode gemacht.
Diese Methode hat einige Vorteile im Vergleich zu anderen kontaktlosen
Methoden der Schwingungsmessung:
1. Die Art der Oberfläche ist bedeutungslos.
2. Es ist möglich, aus relativ großen Entfernungen zu messen (einzelne
Meter können in Frage kommen).
3. Die Geräte, die für die Verwirklichung der Methode notwendig sind,
sind relativ preiswert, was die Konstruktion der Geräte finanzierbar
macht, die mehrere Kanäle nutzen und dadurch das Bild der Schwingung
einer größeren Fläche zu erfassen erlauben. Im Vergleich: die Geräte,
die Laservibrometrie nutzen sind erheblich kostspieliger.
4. Es ist möglich, Amplitude der Schwingungen genau zu messen.
Die Ultraschallmethode hat Empfindlichkeit, die es erlauben kann,
Schwingungen mit der Amplitude im Bereich etwa 0,1 Mikrometer zu messen.
Diese Genauigkeit lässt sich noch vergrößern.
Es gibt auch Nachteile der Methode: der größte ist: sie reagiert
empfindlich auf die starken Bewegungen der Luft. Es sieht aber so aus,
dass dieser Nachteil - bei weiterer Verbesserung der Methode
verschwinden kann.
Die ersten Prototypen wurden vor Jahren gebaut und basierten auf der
Messung der Phase von kontinuierlich gesendeten Ultraschallwelle. Heute
verfügen wir über fertiges Produkt, das auf Pulsauswertung basiert.